Eric Bachmann: Muhammad Ali, Zürich, 26.12.1971

CHF 88.00

Gebunden, 392 Seiten,  179 S/W-Abbildungen  15 Farbabbildungen 20 × 29 cm

ISBN Nummer: 978-3-905929-65-2, Edition Patrick Frey, Zürich 2014.

Der Bildband Muhammad Ali, Zürich, 26.12.1971 zeigt den prominenten US-amerikanischen Boxer Muhammad Ali (Cassius Clay) bei den Vorbereitungen und während seines Zürcher Kampfs gegen den Deutschen Jürgen Blin am 26. Dezember 1971. Anfang 1971, nach medialen Drangsalierungen des «Kriegsdienstverweigerers Ali» und einer dreijährigen Sperre auf dem Höhepunkt seiner Karriere, hatte dieser im März 1971 den Weltmeisterschaftskampf, den "Kampf des Jahrhunderts", gegen Joe Frazier verloren. Ali bekam seine Revanche, vier Jahre später schlug er Frazier im legendären «Thrilla» in der Tropenhitze von Manila, der beide Boxer an den Rand der Erschöpfung trieb. Um Weihnachten 1971 brachte der Zürcher Veranstalter Hans-Ruedi Jaggi den für seine Grossmäuligkeit bekannten Box-Champion aber erst einmal für einen Preiskampf nach Zürich.

In der Playboy-Bar an der Zürcher Badenerstrasse hatte Jaggi zuvor mit Jack Starck, Journalist beim Schweizer Boulevardblatt Blick, um eine Flasche Ballantine’s gewettet, dass er es schaffen würde, den berühmten Boxer nach Zürich zu holen. Gelungen war ihm das bereits mit Jimi Hendrix und den Rolling Stones. Drei Mal aber musste Jaggi in die USA fliegen, bevor er durch Vermittlung seines Schauspieler- Freundes Rock Brynner (Sohn von Yul Brynner) endlich Zugang zu Alis Black-Muslim-Clan bekam.

Der Zürcher Fotograf Eric Bachmann begleitete Ali während seines Zehn-Tage-Aufenthalts beim winterlichen Waldlauf auf dem Zürcher Üetliberg, beim Schuhkauf im Arbeiterviertel, zu Trainingseinheiten und schliesslich zum kurzen Kampf gegen den blonden Hünen Jürgen Blin. Muhammad Ali, Zürich, 26.12.1971 präsentiert die Geschehnisse in einer dichten, kinetischen Abfolge. Bachmanns eindrücklich-intime und humorvolle Aufnahmen kontrastieren das beschauliche Zürich von Mitte der 1970er-Jahre mit Alis Black-Muslim-Entourage. Der Bildband ist reich illustriert mit faksimilierten Zeitungsausschnitten zum Kampfabend sowie Seiten aus dem damaligen Programmheft. 

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