Alina Szapocznikow

CHF 48.00

Alina Szapocznikow

Human Landscapes –  Menschliche Landschaften

Hrsg. von Andrew Bonacina, Marta Dziewanska & Luisa Heese. Wakefield/Baden-Baden 2018. Beitr. von Kirsty Bell, Marek Beylin, Andrew Bonacina, Marta Dziewanska, Luisa Heese & Griselda Pollock.

Gebunden, 21,6 x 27,9 cm. 212 S. mit meist ganzseit. s/w-Abb. 

Text in dt. & engl. Sprache.

Die Künstlerin Alina Szapocznikow schuf bis zu ihrem frühen Tod ein umfangreiches und ausdrucksstarkes Oeuvre, in dem sie sich intensiv mit dem menschlichen Körper beschäftigte. In ihren Skulpturen, Photographien und Zeichnungen zerlegte sie vor allem den weiblichen Körper in Fragmente wie Lippen, Brüste, Bäuche und Gliedmaßen, um diese wieder neu zusammenzusetzen und als Spuren in ihre Werke zu integrieren. Oft war es auch ihr eigener Körper, der als Abdruck Eingang in die Arbeiten fand. Nachdem sie über Prag nach Paris gezogen war und sich dort in den Künstlerkreisen um die Nouveaux Réalistes bewegte, begann sie nun, nachdem sie zuvor mit klassischen Materialien wie Bronze gearbeitet hatte, mit neuen Werkstoffen wie Polyester zu experimentieren und revolutionierte damit die Ausdrucksmöglichkeiten von Skulptur. Mit Werken von 1954 bis 1973 zeichnet der Katalog diese künstlerische Entwicklung anhand von frühen figurativen Skulpturen bis hin zu den "merkwürdigen Objekten " ("awkward objects") nach, die stark von Einflüssen aus Surrealismus und Pop Art geprägt sind.

Alina Szapocznikow created an extensive and expressive oeuvre, in which she was intensively concerned with the human body, right up to her untimely death. In her sculptures, photographs and drawings she divided female bodies in particular into fragments such as lips, breasts, stomachs and limbs, to put them back together again in new ways and to integrate them as traces in her work. Her own body often found its way into the work in the form of casts. Having previously worked with classical materials such as bronze, she began to experiment with new materials such as polyester after arriving in Paris and mixing with the circle of Nouveaux Réalistes artists. With this she revolutionised the expressive possibilities of sculpture. The catalogue traces this artistic development by means of work from between 1954 and 1973, from early figurative sculptures to the "awkward objects," which are strongly influenced by surrealism and pop art.

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