Geschichte zweier Leben

CHF 48.00

(Eins unserer Lieblingsbücher im Kunstgriff und 'leider' immer noch ein Geheimtipp!)

Peter Kamber

Geschichte zweier Leben. Wladimir Rosenbaum & Aline Valangin

Das Haus von Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin galt im Zürich der Dreißigerjahre als Salon der künstlerischen Avantgarde und Zufluchtsort für Verfolgte. Die schweizerisch-faschistische Zeitung «Die Front» machte aus Wladimir Rosenbaum eine Zielscheibe ihrer Hetze. Mäzen, Antifaschist und Lebemann, hatte er als Kind vor den zaristischen Pogromen fliehen müssen und wurde einer der berühmtesten Schweizer Anwälte. Aline Valangin, Pianistin und nach einer Psychoanalyse Schriftstellerin, war Vertraute vieler Autorenkollegen. James Joyce erzählte ihr seine Träume, und Ignazio Silone gehörte zu ihren Geliebten. Geprägt vom Wunsch nach Freiheit, erlebten Rosenbaum und Valangin ihre offene Ehe als erregende Herausforderung der Moderne, nicht als chronique scandaleuse. Die Doppelbiographie zweier außergewöhnlicher Menschen – mit Originalstellen aus Tagebüchern, Archivakten und Tonbandprotokollen – liest sich wie ein Roman.

Montiert aus Tagebüchern, Archivakten und Tonbandprotokollen

 

392 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 39 Fotografien s/w 

Ergänzte Neuauflage, 2018

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